Schnellinger Immobilientreuhänder GmbH | ÖVI: Immobilien bleiben attraktiv
Kompetenz, Erfahrung und die Leidenschaft für Immobilien Unser hochqualifiziertes Team bietet unseren Kunden sämtliche Dienstleistungen in Zusammenhang mit ihrer Immobilie. Sei es bei dem Verkauf/der Vermietung ihrer Liegenschaft oder der Bewertung Ihrer Immobilie zur Erlangung von Sicherheit in Vermögensfragen.
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Die anhaltende Verunsicherung durch die Finanzkrise, ungewöhnlich niedrige Sparzinsen sowie die Angst vor einer Geldentwertung oder vor dem Kollabieren des staatlichen Pensionssystems machten auch im vergangenen Jahr Immobilien zur konkurrenzlos beliebtesten Veranlagungsform.Werterhaltung und Sicherheit gelten nach wie vor als vorrangige Motive, in Immobilien zu investieren. „Wohnimmobilien werden daher in Ermangelung anderer ,sicherer‘ Veranlagungsalternativen sowohl bei Privaten als auch bei Institutionellen weiterhin eine wichtige Rolle spielen“, betont Margret Funk, Vorstandsmitglied beim ÖVI (Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft).

Wohnimmobilien werden nach ihrer Einschätzung weiterhin im Trend bleiben, da insbesondere in Ballungsräumen bedingt durch die demografische Entwicklung weiterhin von einer wachsenden Wohnungsnachfrage auszugehen ist. Die hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot an Immobilien ging insbesondere am Eigentumswohnungsmarkt mit kontinuierlichen Preissteigerungen einher. Eine besondere Dynamik zeigte die Preisentwicklung im Segment der Eigentumswohnungen vor allem in urbanen Ballungsräumen. Deutliche Anstiege hat etwa der Wiener Eigentumsmarkt in den letzten Jahren vollzogen, nachdem es hier über Jahre hinweg wenig Bewegung gab.

Keine Preisblase in Wien
„Auch wenn die Preisdynamik auf dem Wiener Eigentumsmarkt in den vergangenen Jahren beachtlich war, sehen wir hier keine Gefahr einer Preisblasenbildung gegeben. Nicht zuletzt deshalb, weil die Finanzierung weitgehend über Eigenmittel erfolgt“, analysiert ÖVI-Vorstand Andreas Wollein. Ausgehend von den Angebotspreisen wurden 2012 in Wien gebrauchte Eigentumswohnungen um durchschnittlich (Median) 2700 Euro pro Quadratmeter, neue Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 3800 Euro gehandelt. „Gemessen am absoluten Preisniveau schließt Wien damit langsam an das Preisniveau vergleichbarer Städte im benachbarten Ausland auf, wie auch ein Vergleich mit dem Kaufpreisniveau deutscher Städte zeigt“, relativiert Wollein.

Abflachende Preiskurve
Was die Preisentwicklung in der nächsten Zukunft betrifft, sehen die ÖVIExperten etwas ruhigere Zeiten kommen. „Wir rechnen zwar nicht mit einem Fallen der Preise, wohl aber mit einem Abflachen der Preiskurve“, meint Wollein:. „Das Interesse an Immobilien ist ungebrochen, aber der große Ansturm, wie wir es in den vergangenen Jahren erlebt haben, dürfte vorüber sein.“

Bundesländer: Marktberuhigung
Die Preise haben auch in den Landeshauptstädten angezogen, scheinen sich aber langsam auf hohem Niveau einzupendeln. Nach den Preisanstiegen der vergangenen Jahre dürfte sich auch auf dem Salzburger Wohnungsmarkt die Preiskurve wieder etwas abflachen. „Im niedrigen und durchschnittlichen Preissegment des Sekundärmarkts haben wir in guten Lagen weiterhin einen leichten Anstieg zu verzeichnen, in mäßigen Lagen sind die Preise stabil, in wenig gefragten, also schlechten Lagen sogar rückläufig“, fasst Christian Schnellinger, ÖVI-Landesstellenleiter in Salzburg, zusammen. „Wurde vor einem Jahr noch alles gekauft, was im Grundbuch eintragungsfähig ist, so ist zwischenzeitig doch etwas Beruhigung auf dem Markt eingekehrt“, berichtet Ambros Hiller, ÖVI Landesstellenleiter aus dem Ländle. „Die Nachfrage ist nach wie vor gut, aber längst nicht mehr in dem Ausmaß, wie dies vor einem Jahr noch der Fall war.“ Insbesondere ältere Immobilien mit Instandhaltungsrückstau oder schlecht ausgestattete Immobilien sind nur mehr schwer verkäuflich. Während im Luxussegment noch eine Preisbewegung nach oben stattfindet, haben sich für Standardimmobilien die Preise mittlerweile auf hohem Niveau eingependelt. Massive Preissteigerungen, wie sie von diversen Internetplattformen nach wie vor vermeldet werden, sieht Hiller in der Praxis nicht bestätigt.

Moderater Anstieg bei Mieten
Die Mietentwicklung zeigt sich von der Preisdynamik des Eigentumsmarkts weitgehend entkoppelt. Entgegen der jüngst lancierten Wahlkampfpropaganda der AK zeigt sich, dass die Entwicklung der Mieten nicht annähernd von der Preisdynamik auf dem Eigentumsmarkt erfasst wurde. „Vergleicht man die Entwicklung der Eigentumspreise mit der Entwicklung der Mieten bei Neuabschlüssen, so tut sich eine große Schere auf. Während die Preise für Eigentumswohnungen in Wien innerhalb von zwölf Jahren eine Steigerung von 80 Prozent erfahren haben, sind die Angebotsmieten im gleichen Zeitraum um 25 Prozent gestiegen“, sagt Funk. Die Preisanstiege bei den Mieten sind demnach auf die starke Zunahme an
Mietwohnungen außerhalb der MRG-Preisbindung und einer sukzessiven Verschiebung zu Wohnungen mit höherem Wohnwert zurückzuführen.

Quelle: Salzburger Nachrichten/Salzburg online, 24.07.2013